Melatonin: Die Schlaf - Hormone
(Schlafstörungen, Schlaf und besser schlafen)

Melatonin Hormone für den Schlaf

Der Name des Hormon Melatonin kommt aus dem Griechischen von: melás = dunkel und tónos = Ausdehnung
Damit wird sofort klar, dass das Hormon Melatonin etwas mit der „Ausdehnung der Dunkelheit“ zu tun hat: Melatonin steuert den Schlaf-Wachrhythmus sowie die Ausschüttung anderer Hormone.
Hervorzuheben sind die Melatonin Hormone aber besonders als Schlaf - Hormon bei Schlafstörungen und schlechtem Schlaf: Melatonin und verschiedene andere Hormone wirken sich auf den Schlaf aus.
Insbesondere eine Verringerung (aber auch eine Erhöhung!) der Hormon –Konzentration von Melatonin führen zu Schlafstörungen oder allgemeinen Störungen des Schlaf -Wach-Rhythmus (z.B. der Tagesmüdigkeit).
Chronische Störungen in der Hormon -Produktion von Melatonin führen zur vorzeitigen Somatopause (vorzeitiges Abnehmen bzw Schwächen im/am Bindegewebe, Sehnen und Muskulatur).
Weitere wichtige Effekte der Melatonin Hormone finden sich in Ihrer Wirkung als Antioxidans sowie dem Herunterregeln vieler biologischer und oxidativer Prozesse (oxidativer Stress, siehe 8-OHdG Check).
Was sind Melatonin Hormone ?
Melatonin ist ein Schlüssel - Hormon zur Regulierung des Jahres- Biorhytmus. Dabei spielt das (Tages-) Licht eine wesentliche Rolle: Jahreszeitlich, wenn die Tage kürzer und dunkler werden, werden mehr Melatonin Hormone produziert als im Sommer, wenn stets genügend Licht über viele Stunden des Tages auf unsere Netzhaut fällt, denn sobald Licht auf die Netzhaut der Augen fällt wird KEIN Melatonin produziert!

Tageszeitlich regulieren die Melatonin Hormone die Phasen zwischen „Wachsein“ und dem Schlafen. Die Melatonin Hormone sind also eine Art „Taktmesser“, ein „Zeitgeber“ für unser ganzes Leben: Melatonin ist demzufolge einer der Hauptmodulatoren des menschlichen Biorhythmus und beeinflusst darüber hinaus unsere Stimmungslage, den Blutdruck, die Pulsfrequenz und die Körpertemperatur.
Ausserdem stehen die Melatonin Hormone in Wechselwirkung mit vielen anderen Hormone (Cortisol, Serotonin), das heißt daß das Hormon Melatonin sich mit andere Hormone ergänzt, verstärkt oder aufhebt.
Die Melatonin Hormone haben zum Beispiel als einen Gegenspieler des Hormon Cortisol: In einem gesunden Köper wechseln sich Cortisol und Melatonin im Zeitpunkt Ihrer Ausschüttung ab: Die Melatonin Hormone machen uns abends müde, Cortisol macht uns morgens wach.
Beide Hormone stehen also im Widerspruch zum jeweils Anderen: "Viel" Cortisol schließt z.B. ein "viel / ausreichend" Melatonin aus und umgekehrt.
Wie und Wo werden die Melatonin Schlaf Hormone gebildet?

Die Melatonin Hormone werden im zentralen Nervensystem, in der sogenannten Zirbeldrüse (Corpus pineale, einem Teil des Zwischenhirns) gebildet. Biochemisch werden die Melatonin Hormone aus der Aminosäure Tryptophan (Kofaktor: Vitamin B6) gebildet.
Die Produktion der Melatonin Hormone erfolgt nur in Dunkelheit. Das Schlaf- Hormon Melatonin wird nach Ausschüttung aus der Zirbeldrüse sofort in das Blut abgeben, wo es in innerhalb weniger als einer Stunde bereits bis zu 50% abgebaut wird.
Daher werden die Melatonin Hormone immer pulsartig ausgeschüttet, so daß zu den wichtigen (Einschlaf-/Durchschlaf-) Zeiten das Hormon Melatonin stets ausreichend verfügbar sein sollte.

Die Konzentration der Melatonin Hormone steigt in der Nacht um etwa das 10-fachen der Tageskonzentration an, wobei das Maximum zwischen ein und drei Uhr morgens erreicht wird – mit einem jahreszeitlich wechselnden Rhythmus (im Winter früher, im Sommer später).
Die Ausschüttung des Hormon Melatonin wird durch Tageslicht gebremst: Die Zirbeldrüse (der Ort der Ausschüttung der Melatonin Hormone - ) ist eng mit dem Sehnerv des Auges verbunden und reagiert sofort mit der Produktion der Melatonin Hormone sobald es dunkel wird.
Bei Helligkeit wird die Produktion von Melatonin dem entsprechend gehemmt.
Die Melatonin Hormone senken also die Aktivität des Körpers und macht uns auf diese Art müde damit wir einen guten Schlaf ohne Schlafstörungen finden können!
Wie wirken die Melatonin Schlaf Hormone ?
Jeder Körper besitzt eine „innere Uhr“. Diese innere Uhr wird vorwiegend durch Hormone, also auch durch die Melatonin Hormone gesteuert. Einen Einfluss auf diese innere Uhr hat besonders die Sonneneinstrahlung bzw. der Wechsel von Hell und Dunkel - und zwar gewohnheitsmäßig auch dann, wenn wir von der Außenwelt abgeschieden sind. 
Die Melatonin Hormone regulieren und harmonisieren den Stoffwechsel des Körpers:
Die Melatonin Hormone
- senken den Blutdruck
- senken die Pulsfrequenz
- verlangsamen den Herzschlag
- regulieren die Körpertemperatur nach unten
So wirken die Melatonin Hormone allgemein entspannend und sorgen für einen erholsamen Schlaf.
Durch diese harmonisierende Wirkung der Melatonin Hormone auf den allgemeinen Biorhythmus sowie der relaxierenden Wirkung wird auch die Stressantwort mobilisiert, da die Melatonin Hormone dem Stress - Hormon Cortisol entgegen wirken: Durch die Melatonin Hormone können also längere Stress-Situationen besser kompensiert werden.
Schlafstörung und besserer Schlaf: Wann sollte man die Melatonin Hormone messen?
Veränderungen im Melatonin – Hormon Rhythmus können auftreten bei
- Schlafstörungen und Schlaf - Problemen
- Jahreszeitlich ausgelösten Störungen (Winterdepression)
- Depression
- Schizophrenie
- Esstörungen wie z.B. Magersucht
- Tumorprävention, Tumorerkennung oder Tumorverlaufskontrolle
- Störungen des weiblichen Monatszyklus
- Störungen der sexuellen Reife
- Zunehmendem Lebensalter (Abnahme der Dunkelphasen-Amplitude)
- Jetlagphänomenen
Die Melatonin Hormone und der Schlaf
Neben dem Neurotransmitter und Hormon (Botenstoff) Serotonin sind für einen gesunden Schlaf ohne Schlafstörungen die Melatonin Hormone von besonderer Bedeutung. Trotzdem der Schlaf in gewisser Weise aus hormoneller Sicht noch eine Art „Grey-Box“ ist, wissen wir heute, daß die Melatonin Hormone eine zentrale Rolle beim Ein- und Durchschlafen ohne Schlafstörungen spielen: Ein zu niedriger Melatonin Spiegel kann also Schlafstörungen und Schlaf - Probleme verursachen.

Mit zunehmendem Alter produziert der Körper immer weniger Melatonin Hormone, die durchschnittliche Schlaf - Dauer nimmt ab und Schlafstörungen treten gehäuft auf.
Ein erholsamer Schlaf ist z.B. wichtig für ein funktionierendes Gedächtnis, denn die Melatonin Hormone nehmen Einfluss auf eines der ältesten Teile des menschlichen Gehirns:
Den Hippocampus.
Der Hippocampus ist (evolutionär bedingt) der Teil des Gehirns der für das Lernen und Erninnern zuständig ist. Daher ist z.B. auch bei Müdigkeit oder Nachts die Lern-und Merkfähigkeit stark eingeschränkt.
Die Melatonin Hormone und die (Winter - ) Depression

In der „dunklen Jahreszeit wie Herbst und Winter, wenn es also nur wenige Stunden pro Tag hell ist, bleibt dem zu Folge das Niveau der Melatonin Hormone auch tagsüber erhöht. Daraus können dann Tagesmüdigkeit, Schlafstörungen und ernste Depressionen („Winterdepressionen“) entstehen.
Als Symptome sind damit ständige Müdigkeit, Antriebsschwäche, Tatenlosigkeit und Gleichgültigkeit oft verbunden.
Beschwerden bei einem unausgeglichenen Melatonin - Hormon Spiegel
Melatonin Hormon Spiegel (zu) hoch
- Absenkung der Körpertemperatur
- morgendliche Müdigkeit
- Tagesmüdigkeit (chronische Müdigkeit)
- vermehrte Träume
- verlängerte Reaktionszeiten
- Antriebsschwäche
- Lustlosigkeit
- depressive Verstimmungen
- Libidoverlust
Melatonin Hormon Spiegel (zu) niedrig

- Ein - Schlafstörungen
- leichtes Aufwachen
- Schlafstörungen durch Schichtarbeit
- geringe Traumphasen (keine Verarbeitung des Tagesgeschehens mit allen Langzeitfolgend)
- Überempfindlichkeit gegen Licht
- depressive Verstimmung
- Vorzeitiges Ergrauen des Kopfhaares
- Angstzuständen
- Konzentrationsmangel
- Migräne
- Fibromyalgie (unspezifische Bindegewebsschmerzen)
- Empfindungsstörungen (MCS)
- schwerer Abgeschlagenheit (Fatigue, CFS)
Melatonin: Der Hormontest aus dem Speichel

Der Hormontest aus dem Speichel ( Speicheltest ) bietet viele Vorteile gegenüber dem Hormontest im Blutserum. Hier finden wir die aktiven Formen der Hormone, die uns einen wesentlichen Einblick in die Hormon - Lage des Patienten vermitteln:
Der Hormon - Test über den Speichel ist vollkommen schmerzfrei (kein Stechen mit der Nadel) und in den eigenen vier Wänden ganz privat durchführbar. Keine überfüllten Wartezimmer mehr!
Der Melatonin - Schlaf Hormontest im Speichel ist aus labormedizinischer Sicht besonders aussagefähig, da wir gezielt der biologisch aktive, freie und ungebundene Teil der Melatonin Hormone im Speichel messen.
Im Blut sind die Melatonin Hormone an Carrierproteine gebunden und liefern deshalb weniger exakte Messwerte als ein Hormontest aus dem Speichel.
Schlafstörungen, gesunder Schlaf oder einfach nur wieder einmal besser Schlafen:
Lassen Sie Ihre Hormone im Speichel messen: Melatonin Hormone - Test hier anfordern!
Melatonin Hormone: Mehr Information hier anfordern!
Je mehr dieser Symptome auf Sie zutreffen, desto wahrscheinlicher ist ein Mangel der Melatonin Hormone oder ein Ungleichgewicht der Melatonin Hormone! Sie möchten noch weitere (natürlich unverbindliche und kostenlos) Hintergrund-Informationen zu Ihren Beschwerden erhalten?
Nehmen Sie doch einfach Kontakt mit uns auf! Informationen hier anfordern!
Melatonin - Hormone und der Schlaf
- gesunder Schlaf, Schlafstörung oder einfach besser schlafen -
Information, News und Hormonspeicheltest zu Melatonin Hormone aus Medizin und Forschung für Ihre Gesundheit
Ihre SwissHealthMed GmbH
