Mit starker Abwehr in den Frühling
Tipps für die Übergangszeit
(rgz). Endlich lacht draußen wieder die Sonne, an den Bäumen zeigt sich erstes Grün, und wer nach draußen geht, der greift nun gerne mal zu Hemd oder Bluse anstelle des warmen Pullovers. Auch die Winterjacke bleibt im Schrank. Doch dies ist ein Fehler, denn die Luft selbst ist häufig noch kühl. Nicht nur, wer zu dünn angezogen ist, läuft Gefahr, sich zu erkälten: Nach einem langen Winter ist das Immunsystem nicht selten geschwächt und Erreger haben leichtes Spiel. Wer Erkältungen in der Übergangszeit rasch in den Griff bekommen will, der sollte einige grundlegende Tipps beachten: Zumeist bahnen sich die Erkältungsviren ihren Weg über die Nasenschleimhaut in den Körper. Hier fassen sie zuerst Fuß, und entsprechend zielen viele Hausmittel und Tipps für dieses frühe Stadium einer Erkältung darauf ab, den Erregern diesen Aufenthalt so schwierig wie möglich zu machen.
Abwehrkraft stärken
Ist eine Erkältung im Anzug, gilt es, sich betont warm anzuziehen und die Wohnung häufig zu lüften.
Wichtig ist es auch, möglichst viel zu trinken. Für den Abend empfiehlt sich eine Schwitzkur. Als effektiv gilt ein Bad bei circa 35 Grad Wassertemperatur, danach die Hitze langsam auf rund 40 Grad erhöhen. Nach dem Baden sofort ins Bett gehen und mindestens 30 Minuten gut zugedeckt schwitzen. Haben diese Maßnahmen Erfolg, dann ist die Erkrankung bereits im Anfangsstadium gestoppt. Übrigens haben Forscher an der Universität Cardiff herausgefunden, dass heiße Getränke Erkältungsbeschwerden wie Halsschmerzen oder eine triefende Nase subjektiv besser lindern können als kalte Darreichungsformen. Ganz neu in der Apotheke sind beispielsweise Cevitt Heiße Cranberry und Cevitt Heißer Sanddorn. Die Kombination aus Vitamin C, natürlichen Citrus-Flavonoiden, Zink und Inulin kann der Immunabwehr auf die Sprünge helfen. Und sie sorgen mit der Kraft der Wärme für stärkende Wohlfühlmomente - damit Betroffene möglichst rasch wieder die Frühlingssonne genießen können.
--- Daten und /Fakten ---
Sanddorn - die Zitrone des Nordens
Schon sein Vitamin-C-Gehalt ist beeindruckend: Mit 500 Milligramm pro 100 Gramm Fruchtfleisch enthält Sanddorn zehn Mal so viel wie Zitrusfrüchte und immer noch wesentlich mehr als beispielsweise die einheimische Vitamin-C-Bombe Hagebutte. Sanddorn ist reich an Vitamin B12 und Vitamin E und enthält wertvolle Flavone, Gerbstoffe und Betakarotin. Kein Wunder, dass schon Dschingis Khan diese Pflanze während seiner Eroberungszüge zur Stärkung der Widerstandskraft und zur Wundheilung nutzte.